Am 15.Juli ging es, gegen 11 Uhr, endlich los Richtung Freiburg.
Was sucht eine zehnte Klasse auf Abschlussfahrt in Freiburg?
Nun, unser sportbegeisterter Klassenlehrer Wolfgang Schmidt wollte uns das befreiende Gefühl des Gleitschirmfliegens näher bringen.
Als wir gegen 13.15 Uhr in der Jugendherberge ankamen, wurden die Zimmer bezogen und die Schränke eingeräumt. Anschließend erkundeten einige die Umgebung und einige gingen in die City, um heraus zu finden wie man den Abend verbringen konnte.
Nach dem Abendessen kam es zu einem ersten Kontakt zu unseren Fluglehrer Thomas Ehret und Arne Mandl die uns den Ablauf der nächsten Tage schilderten und uns erklärten was wir zu erwarten hatten.
Mit gestärkten Magen machte sich die gesammelte Klasse auf dem Weg zum Fluss bzw. Bächle, der Dreisam, um gemeinsam mit „Kaffee und Kuchen“
den Abend ausklingen zu lassen und was Schmidti und Schützi nicht wissen ist auch nicht geschehen, also endet hiermit der Tag friedlich und ohne weitere Zwischenfälle mit der Nachtruhe……J
Am nächsten Tag sind wir mit dem Vogelgezwitscher aufgestanden, um die optimalen Windverhältnisse am Morgen auszunutzen.
Nachdem Arne und Thomas uns unsere Schirme zugeteilt hatten und erklärt hatten, machten wir unser erstes Lauftraining und lernten unseren Schirm kennen und manche machten schon die ersten Hüpfer in der Luft. Nach der Mittagspause gab es eine dreistündige Theorieeinheit in der Jugendherberge, in der uns Arne nun den theoretischen Teil des Fliegens lehrte. Wir lernten das Material des Schirmes kennen, schauten uns der Schirm genauer an, und besprachen den besten Start und die beste Landung.
Den Abend ließ man gemütlich an der Dreisam ausklingen.
Am darauf folgenden Tag ging es eine Stufe höher am Hang und es kam zu den ersten Flügen, die von den meisten mehr recht als schlecht gemeistert wurden. Doch alle, auch die die mehr geschlittert sind als geflogen, waren sich einig, fliegen ist genial. Am Mittag wurde relaxt und abends wollte man noch mal fliegen doch die Windverhältnisse ließen es nicht zu und so konnte man machen was man so als Zehner auf Abschlussfahrt eben zu erledigen hat.
Als die Nachtigall uns Dienstags weckte, ging es morgens zum Hang und jeder führte ein paar Flüge durch. Jeder kam am Hang unten an, aber manchmal auf dem Bauch oder durch die Luft. Es war das erste Mal das sich Schmidtis Klasse geschlossen in die Luft erhob. Einige meisterten ihre Flüge mit bravouröser Eleganz oder kleineren Unfällen. Am Mittag wurde der Pizzadienst gerufen und der Nachmittag mit einer Theorieeinheit gefüllt, wir lernten die perfekten Windverhältnisse kennen, das Luftrecht, auf deutsch: die STVO in der Luft, und das verhalten bei verschieden Situationen z.B. der Startabbruch. Abgerundet wurde der Abend mit den üblichen Aktivitäten.
Für die nächsten Tage ist geplant weitere Flüge durchzuführen, damit wir das vorgegebene Soll an 20 Flügen erfüllen, um unseren Schein zu bekommen.Die letzten Paar Flüge werden ohne Hilfe durchgeführt, um unser fliegerisches Können zu beweisen. Beendet wird unsere Flugausbildung mit einer leichten Prüfung über unser Wissen, danach sind wir berechtigt alleine auf einem Schulungsgelände zu fliegen.
Wir möchten uns bei der Flugschule Dreyeckland bedanken und vor allem bei Thomas Ehret und Arne Mandl, danke für die Geduld und dafür das ihr uns das unbeschreibliche Gefühl des Fliegens gezeigt habt, und manche bekommen nicht genug und planen schon wann sie ihren A Schein machen können, oder so einfach mal wieder fliegen
Meike Wacker und Eileen Adam (10a)