Frühlingserwachen 2009 in KössenFrühlingserwachen Kössen 2009 - Testival
Nachdem einige schon Mittwochs abends am Campingplatz Kössen angekommen sind und es schafften ihre Zelte im dunkeln aufzubauen erzählten die anderen, die schon am Mittag geflogen sind, wie schön es doch war und was es schon für tolle Außenlandungen am Landeplatz gab. Besonders beliebt war das Überzugszelt vom Sandkasten für die Kids an der Fliegerbar. Am nächsten Morgen konnten wir dann endlich auch die Gesichter den Stimmen vom Abend zuordnen. Und was war natürlich noch!?! Super Wetter! Also nichts wie rauf auf den Berg! Nach einem netten Sonnenbad am Startplatz lässt dann der Wind endlich ein wenig nach. Viele testen schon die ersten Schirme der Hersteller und sind begeistert. Auf dem Landeplatz sind nur noch strahlende Gesichter zu sehen. Am Nachmittag wird´s dann zur Herausforderung mit Ohrenanlegen hinunter zu kommen. Zehn, fünfzehn Schirme landen gleichzeitig. Eine Stunde später fängt dann auch schon das Gewitter an und einige der Piloten genießen die warme Dusche, andere bereiteten schon das Essen vor.
Nach einer regnerischen Nacht sieht es dann am Freitag schon wieder besser aus. Aber die dicken Wolken ziehen immer noch abwechselnd mit Sonnenschein über unsere Köpfe hinweg. Nur wenige Flieger sind zu sehen. Eine kleine Gruppe von uns geht wandern und für die Jungs mussten es natürlich gleich zwei Berge sein. Der andere Gruppenteil tummelt sich dennoch auf dem Landeplatz, um sich mal die Stände der Hersteller anzusehen und ein wenig zu quatschen. Am Abend haben wir mal wieder unsere Volleyballfertigkeiten verfeinert und von einigen die Reaktionsschnelligkeit getestet. Im Anschluss durften die Würstchen und Steaks wieder kräftig bruzzeln, nachdem der Grill repariert wurde, denn mit Bier im Blut lief es sich so schmerzfrei gegen den Grill, am Abend zuvor.
Am Samstag in der Früh ist dann wieder strahlender Sonnenschein. !Also frühstücken, Schirme auf den Rücken und ab zum Landeplatz! Denn fast alle wollten mal Testschirme fliegen. Nach der riesigen Schlange bei Swing gehts dann endlich mit der Gondel zum Startplatz. !Super Wind, gute Thermik und nichts wie in die Lüfte!! Nach vielen Testflügen ist dann auch der Hunger da. Und zur Unterhalten gibt es eine fantastische Flugshow. Am späten Abend ging es dann weiter mit einem spannenden Vortrag vom DHV-Verbandsarzt Ecki Schröter und seinem etwas eigenartigen Spruch: RUM BAP SAU DIWAN! Können es schon alle? Dann gleich nochmal! RUM BAP SAU DIWAN! Klingt witzig nicht? Aber genau der Spruch soll uns helfen im Notfall klaren Kopf zu bewahren. So steht BAP zum Beispiel für den Check von Bewusstsein, Atmung und Puls. Nach dem Vortrag geht es dann für die Mädls zu einer Mitternachtsdusche und dann in die Zelte. Am nächsten Morgen sollen uns dann keine Flüge mehr gegönnt sein. Viele Wolken ziehen am Himmel und ab und zu regnet es. Also Zelte einpacken, Schirme ins Auto und mit mehr oder weniger Staus ab nach Hause. Aber dafür kann man sich über viele neue Freundschaften und tolle Flüge freuen und vielleicht sind auch viele bei den nächsten Events der DHV – Jugend dabei. Patricia |