Go South-West 2011 Tagesberichte26.06.2011 - Tag 9: Abreise und richtiges Andelsbuchfeeling Am letzten Tag hatten wir doch noch typisches Andelsbuch feeling ;-) Der Morgen begann früh. Aufräumen und putzen war angesagt. So wurde bis 11Uhr die Ferienwohnung auf Hochglanz gebracht und alles in die Autos eingeladen. Anschließend setzten sich alle entspannt in den Sessellift und genossen die Sonnenstrahlen. Am Startplatz war für unsere viel Flieger sofortiges Abgleiten angesagt. Der Rest sonnte sich am überfüllten Startplatz. Wie immer konnten sich einige Piloten auf der Bezauer süd Seite schön halten und kurbelten sich weit hinauf. Kein starker Westwind und kaum eine Wolke am Himmel. Als es endlich auch auf der nord Seite trug, wurde sich groß von einander verabschiedet und nach und nach verschwanden die Teilnehmer im vollen Luftraum vor der Niedere. So endete, trotz schlechtem Andelsbuchwetter ein tolles DHV-Jugend Event mit glücklichen Gesichtern und langen Flügen bis zum Abend hinein... Ferdinand ____________________________________________________ 25.06.2011 - Tag 8: Night Fever 2011 Der Tag begann nicht gar so gut wie erwartet. Eine nicht ganz dünne Wolkenschicht versteckte den versprochenen Blauenhimmel. Trotzdem fuhren die ersten schon gegen 9Uhr auf den Berg (Andelsbucherbahn) und konnten einen ersten ruhigen Abgleiter machen. Ein paar liefen sogar auf den Südstart hoch bis zur Hinteren Niedere. Als sich ein wenig Sonne zeigte wurde es mit dem West Wind wieder recht ungemütlich. Leider überschätzten sich zwei unserer Teilnehmer dabei. Sie hatten aber beide Glück und starteten nach ihren unsanften Landungen am Hang, ohne jegliche Blessur nochmals oben raus. Gegen Mittag konnten sich viele Piloten so gerade vor der Niedere halten. Ab 14Uhr wurden es schnell immer weniger in der Luft. Immerhin war um 14:30Uhr Briefing des NightFever. Außerdem mussten noch Punktlandungen gemeistert werden. Denn am Vormittag fand noch ein Punktlandewettbewerb statt, an welchem der eine oder andere DHV-Jugend Teilnehmer sogar teil nahm. Nach dem Briefing ging es mit 90Piloten auf den Berg. Während der Bergfahrt musste ich leider feststellen, dass sich in der zwischen Zeit niemand mehr am Hang halten konnte. Noch nicht an der Mittelstation angekommen holte uns die am Briefing erwähnte "Schauer" ein. Nach kurzem unterstehen an der Mittelstation wurde weiter hinnauf gefroren. Das Wetter hatte sich stark geändert. Es war kalt, die Wolken dicker und im Süden regnete es richtig. Nur über dem Bodensee kam langsam wieder besseres Wetter. Am Startplatz endlich angekommen wussten wir, warum keiner mehr in der Luft war. SSW-Wind mit 30er Böen, machten jeglichen Starthirngespinst zu nichte. Einige Teilnehmer froren sehr. Um Gewicht zu sparen wurde die Jacke unten gelassen; die ganz armen hatten sogar die Hosenbeine weg gelassen und frohren in ihren kurzen Hosen. Während das Startfenster immer weiter von 16Uhr bis hin um 18:30Uhr verschoben wurde, starteten mutige Könner auf der Südseite raus und standen in dem starken Wind. Ungeduldige packten sofort auch bei uns am normalen N-Startplatz aus. Hauptsächlich um ein wenig Groundhandling zu machen. Leider konnte sich ein Pilot von den Bedingungen nicht abschrecken lassen. Er startete nach SW, wurde über die Drachenrampe nach NO verblasen, bekam heftige Klapper und wurde den Hang Richtung 'Ostloch' hinunter gespült. Glücklicherweise schaffte er es noch "sicher" bis zum Landeplatz. Um 18:30Uhr hatte der Wind ein wenig nach gelassen und trotzdem fuhren alle noch übriggebliebenen wieder mit der Bahn hinunter. Das NightFever wurde abgesagt. Am Landeplatz wurde trotzdem noch weit hinein in die Nacht gefeiert. So gab es doch noch vergnügte Gesichter... Ferdinand ____________________________________________________ 24.06.2011 - Tag 7: der Xte Überbrückungstag Jetzt geht es schnellstens zum Schwimmen, bevor wieder der eine oder andere auf die Idee kommt, doch fliegen gehen zu wollen. Wer weiß vielleicht reichts für einen Abendflug nach dem Schwimmen ;-) Ferdinand
22:15 Uhr - Ergänzung Gesagt getan, wir haben uns Punkt 10 Uhr vor den Autos versammelt. Dann wurden ein privater PKW und der PCS- Bus vollbesetzt. Also ab ins Aquaria, das Freizeitbad, in Oberstaufen. Als wir in Deutschland ankamen, wurden erstmal die Handys ausgepackt und der günstige Tarif genützt. Auch ein Navi wurde ausgepackt, so dass man überprüfen konnte ob wir noch richtig waren. Als wir nach einer guten halben Stunde am Schwimmbad ankamen, stürmten wir den Eingangsbereich. Der nächste Treffpunkt war dann bereits im Schwimmbecken. Von hier aus sind wir geschlossen in den Außenbereich getollt. Hier wurden die ersten Gruppenfotoversuche gestartet. Nach einigen Schnappschüssen, trollte sich der Großteil zu der Rutsche. Nach dem ersten Rutschdurchgang wurde heiß diskutiert, mit welcher Technik man wohl am schnellsten unten ankommt. Ein anderer Teil zog bereits erste Bahnen im Schwimmerbecken. Der Rest enterte den Sprungturm. Später versammelten sich wieder alle um das runde Becken (separater Sprungbereich), hier entwickelte sich bereits der pure Badespaß mit Tauchen, Spritzen, Tunken und Jagen. Nachdem alle ausgelassen "gespielt" hatten, wurden erneut Versuche für ein extravagantes Gruppenfoto gestartet. Nach dem alle Ideen ausgereizt waren, wurden aus jeglichen Perspektiven Videos gedreht, unter anderem Sprüngen vom Beckenrand, vom 3m und 5m Sprungturm. Später fanden wir heraus, dass die Saunalandschaft nichts extra kostet und so wechselte ein Teil der Gruppe in die Sauna. Das Schwitzen wurde durch ein schönes Panorama erleichtert. Nach dem Aufguss in der Gipfelhütte war das Tauchbecken sehr beliebt, um sich wieder abzukühlen. Alternativ traf sich eine kleinere Gruppe bei den Liegestühlen, um weiterhin das tolle Panorama zu genießen. Nach mehreren Durchgängen in verschiedenen Saunen, wurde der Flüssigkeitsverlust, durch das Zuführen von isotonischen Sportgetränken direkt wieder wettgemacht. So trafen sich alle wieder in der Schwimmhalle. Dort war das Gesprächsthema, wie konnte es auch anderes sein, das Fliegen in allen Fassetten. Nach dem die Erlebnisse im Schwimmbad ausgetauscht wurden, war auch schon Zeit zu gehen. Auf dem Heimweg kamen wir noch am Supermarkt vorbei und es wurde für die restlichen Tage noch fleißig eingekauft. Zuhause angekommen wurde das Abendessen vorbereitet, dieses Mal jedoch in kleinen Gruppen. Kurz vor 16 Uhr sahen wir die ersten Schirme starten. Allerdings war es für uns zu spät noch die Schirme zu holen und selbst auf den Berg zu fahren. Ein Teil startete jedoch noch auf einer kleinen Wiese hinter unserem Haus und hatte einen schönen 3 Minuten langen Abgleiter :) Die kleine Fliegergruppe stapfte danach wieder brav nach oben, aber alle hatten ein großes Grinsen im Gesicht und waren sich einig: Es hat sich gelohnt! Nun lassen wir den Abend noch gemütlich ausklingen, um für das morgige Night Fever fit zu sein. Die Vorfreude ist auf jeden Fall schon da! Katharina ____________________________________________________ 23.06.2011 - Tag 6: Schwimmen oder nasses Fliegen? Fliegen oder Schwimmen ist die Frage. Die Basis steigt; Ganz langsam aber konstant. Sonnenlöcher in der geschlossenen Wolkendecke sind nicht vorhanden, somit kann eigentlich nicht mehr allzuviel nach kondensieren. Alternativ Programm wäre das Freizeitbad in Oberstaufen. Wir werden sehn .. ;-) Ferdinand
23Uhr - Ergänzung Ein weiterer Überbrückungstag Und wieder brach ein weiterer Tag zum ersehnten Night Fever Spektakel an. Nachdem gestern schon klar war, dass heute nicht geflogen werden kann, nützten die meisten von uns erstmal den Vormittag für ein ausgiebiges Schläfchen. Erst zur Mittagszeit wurde dann diskutiert was der Tag bringen könnte. Wandern? Klettersteig? Kartenspielen? Oder doch Fliegen? Noch während dem nächsten Regenschauer fiel die Entscheidung auf die Kletterhalle im wunderschönen Dornbirn. Dank unserem hochalpin erfahrenen Chris wurde nach kurzer Einführung in die Klettersicherheit gestartet, und schon konnten wir zu sechst – mancher mehr, mancher weniger – die Muskeln spielen lassen. Der Rest der DHV-Jugend begnügte sich mit einem gemütlichen Nachmittag in unserem Basislager Kuhweide und Gemüsegarten. Als alle wieder versammelt waren statteten wir dem ortsansässigen Italiener einen Besuch ab. Jetzt sitzen wir wieder völlig übersättigt und etwas müde am Tisch und lassen den Abend noch gemütlich bei ein paar Bierchen und "Durak" ausklingen. So wie das Wetter aussieht werden wir wohl noch unseren freien Tag im Freizeitbad genießen, bevor wir am Samstag hoffentlich erfolgreich das Night Fever mitbestreiten. felix ____________________________________________________ 22.06.2011 - Tag 5: Kaltfront comming soon wir werden nun schnell auf den Berg fahren, um vor der Kaltfront, welche auf 14Uhr angekündigt ist noch je einen Flug machen zu können. Berichte gibt es heute Nachmittag, wenn es hier dann vermutlich draußen ungemütlich wird! Ferdinand
19Uhr - Ergänzung Ob es nun ein kollektiver Sonnenstich oder nur senile Bettflucht( bin ja schon 27...) war, irgendwas trieb sechs DHV-Jugendler dazu, sich um 5:30 aus der wohligen Wärme des Ferienhausbetts zu schälen und zwar mit der Absicht, ihre Ausrüstung auf die Niedere zu schleifen. Ich durfte heute mal Mama spielen und alle, die sich am Abend zuvor überschwänglich zu der Wanderaktion angemeldet hatten, aus dem mehr oder weniger tiefen Schlaf zu reißen. Und schon 15 min später saßen „Jesus“, Verena, „Schorty“, Sebastian, Jonas und ich am Frühstückstisch und sahen der Sonne beim aufgehen zu. Da ich der einzige mit einer Leichtausrüstung war, war ich auch der Einzige, der jetzt schon grinsen konnte. Banane geschnappt, Zurrgurte an meinem Connect Reverse auf Anschlag gerissen und ab gings. Knapp 900hm standen uns bevor, zunächst auf Teer, dann auf Schotter. Unter leichter Schweißbildung auf diversen Stirnen wurden bei ca. 18 Grad und noch leicht wackligem Schritt die ersten Höhenmeter vernichtet. Eine Mischung aus Mitleid und Selbstschuld-Attitüde machten sich beim Anblick der Sofas mit Schultergurt auf den Rücken meiner Wandergefährten breit. Durch ein paar Tipps zur Verpackung und Verzurren der Packsäcke oder dem Sinn und Zweck eines Hüftgurts konnte ich zumindest das Leiden ein wenig lindern. Dennoch mussten die Meisten im 45° Winkel nach vorne gebeugt gegen den Berg anstürmen. Die Gemüter wurden wacher, die Gesichter röter und die T-Shirts nasser. Bei den Trinkpausen wurde schon über die zu wählende Startrichtung beraten und man versteifte sich zunächst auf die Variante, die weniger Höhenmeter bedeutet hätte. Daraus wurde leider nichts, wie fast immer war SW angesagt und da ist mit Nordstart nicht viel zu machen. Also das Gerümpel nochmal schultern und zur bezauer Seite stapfen. Hier stand der Wind dafür super schön an und wir konnten nach kurzem Flüssigkeitshaushaltsausgleich rückwärts raus. Argwöhnisch suchte ich den Himmel nach dem offenbar hirnbankrotten Greifvogel ab, der sich gestern mit meinem Schirm angelegt hatte. Nichts zu sehn´, also raus über´s Landefeld und Wingovern, bis die Tüte klappt. Schnell war die mühsam erwanderte Höhe abgegondelt und ich stand am Landeplatz in Bezau und im eigenen Saft. Während die Anderen nach und nach einlandeten, kam der Rest der DHV-Jugend im Bus zur Seilbahn und so war um ca. halb 10 großes Gipfeltreffen angesagt. Wieder war thermisch dank der warmen Höhenluft nichts zu machen und Spiralen und Wingover beendeten auch den zweiten Flug in Bezau. Nun schlug der Wind schon langsam um und das Gerücht über eine herannahende Front machte sich breit. „Einer geht noch“ dachten sich drei von uns und hetzten auf der andelsbucher Seite hoch. Oben sah es zwar nicht bedrohlich, aber auch nicht gemütlich aus. Ein offenbar seelischen Halt suchender Pilot fragte mich, ob wir (er und ich) noch fliegen sollen. „Jetzt oder nie“ war meiner Meinung nach ´ne klare Ansage ratzfatz hingen wir unter unseren Schirmen. Zur Sicherheit wurde der Beschleuniger Rolle auf Rolle gesetzt und keine fünf Minuten später waren wir über unserer Ferienwohnung, wobei Jonas mich im Vollgas schon im Trimm überholt hat, was zum einen an meinem lahmen Schirm und zum anderen an seinem nicht ganz eingehaltenem Gewichtsbereich lag. Sicher landeten wir ein und packen unsere Schirme, die Front erwies sich nur als kleiner Sprühregen, der 30 min nach unserer Landung kam. Nun hatte ich endlich Zeit, mein Kopfkissen abzuhorchen, doch wurde ich um 16:00 jäh aus meinem Schönheitsschlaf gerissen: „Chriiiis! Wir faaaaahn nochmaaa hooooch!“ Sirupartig schwappte ich mich aus dem Bett in den DHV-Bus, nur um in Andelsbuch an der Bahn vom Windanzeiger eines Besseren belehrt zu werden: nix mit fliegen, Wind stark böig und dazu noch aus der falschen Richtung. Schwupps, immer noch unausgeschlafen stehe ich wieder vor unserer Ferienwohnung und erlebe ein leichtes Dejà vue: Front im Anmarsch!“ Leicht milchig sieht´s schon aus, aber noch nicht wirklich schlimm“, dachten wir uns. Eine Stunde später rollte eine schwarze Wand über uns, dass es dem Bauer fast die Kühe von der Weide blies. Eine Kaltfront, wie sie im Buche steht, schade dass ich den Artikel „ Fliegen vor Fronten“ in der aktuellen DHV-Info noch nicht gelesen hatte, sonst wär vllt. noch was gegangen = ) Um die am Vormittag `rausmarschierten Kalorien auf jeden Fall wieder reinfuttern zu können, ist heute Hamburgeressen angezettelt und wir hoffen alle auf ein wahres Feuerwerk köstlicher Aromen ;-) Christian Rößle ____________________________________________________ 21.06.2011 - Tag 4: Andelsbuchfeeling pur! Dieser Tag war wohl ein typischer Andelsbuchtag, wie ihn viele beschreiben und in Erinnerung haben. Früh morgens um 9 Uhr waren alle abfahrtbereit und es ging direkt nach Bezau. Oben angekommen, gab es ein kurzes Briefing von "Papa Ferdi" und die Ersten machen sich sofort startklar. Schon ab 11 Uhr trug die Südseite und bis auf wenige, konnten alle den Starplatz überhöhen. Vielen Soarern gelang eine Toplandung oder schafften sogar den Anschluss und konnten die umliegenden Berge erkunden. Die Abgesoffenen kamen sofort wieder hoch und verteilten sich nun auf den Bezauer und Andelsbucher Startplatz. Von nun an wurde immer wieder ein bisschen gesoart, topgelandet und gemütlich am Startplatz in Bezau zusammen gesessen und geratscht/geschwätzt. Am frühen Nachmittag setzte dann bei den meisten der Hunger ein und es wurde geschlossen zum Andelsbucher Startplatz (Leo) gewechselt. Kräftig gestärkt, blieb es beim typischen Andelsbuchfeeling. Irgendwann war dann der Drang zum Fliegen wieder so groß und fast alle starteten ihren zweiten oder sogar dritten Flug an diesem Tag. Gemeinsam wurde gesoart oder in den Bärten aufgedreht. Einige schafften nach anfänglichem Absaufen, sogar noch eine Toplandung. Spätnachmittags trudelten schließlich alle in Andelsbuch am Landeplatz ein, es wurde gemütlich zusammengepackt und das ein oder andere Landebier genossen, bis der Bus aus Bezau geholt war und es hoch ins Haus ging. Für den Abend war eine Grillfeier am Fluss geplant, doch auf Grund eines anrollenden Gewitters, wurde daraus dann ein gemeinsames Grillen am Haus. Der Abend verlief recht ruhig und gemütlich. Es wurden ein paar Flugerlebnisse vom Tag ausgetauscht, Karten gespielt und dann ging es recht früh ins Bett, da alle für den nächsten Tag fit sein wollten. Abfahrt war dieses Mal um 8.30 Uhr angesetzt, da wir vor der für mittags angekündigten Kaltfront noch einen ruhigen Flug machen wollten. Nina ____________________________________________________ 20.06.2011 - Tag 3: FLIEGEN (?) Alle hoffen auf einen Flug. Geschlossene Wolkendecke und langsam ziehende Wolken versprechen flugtaugliche Luft. Die Gleitschirmwetterberichte behaupten, dass es uns oben wegblasen wird. Wir fahren nun trotzdem alle hoch. Bis später.. Ferdinand
Endlich! Heute kamen alle mindestens einmal in die Luft! Ursprünglich wollten wir auf der Nordseite (Andelsbuch) hochfahren, allerdings stellten wir während der Landeplatzbesprechung fest, dass der Wind aus West- Süd- West kam. Also wurde der Plan kurzfristig geändert. Wir haben den Bus wieder beladen und sind auf die Südseite (Bezau) gefahren. Mit der neuen Bergbahn ging es hoch auf die Hintere Niedere, um dann gemeinsam das letzte Stück zum Gipfel hoch zu laufen. Am Startplatz war sehr laminarer Wind, Feeling wie an der Düne. Nach dem sich der Erste rausgewagt hat, brach der übliche Startstress aus. Jetzt wollten alle so schnell wie möglich in die Luft. Schließlich soarten dann ca. 10 DHV-Jugend-Schirme an der 500 Meter langen Kante. Die Hälfte glitt anschließend ins Tal ab, während der Rest etwas tiefer wieder in den Steilhang einlandete. Die eine oder andere Landung sah spektakulär aus, aber Gott sei Dank ist nichts passiert. Als die Gruppe wieder vereint war (die Abgeglittenen sind natürlich wieder hoch gekommen), trug die Nordseite vorübergehend. Die Erfahreneren unter uns, hatten auf dieser Seite noch einen schönen Flug, mit Top-Landung auf dem Startplatz der Andelsbucher- Seite (Vordere Niedere), denn zu diesem Zeitpunkt kam tatsächlich die Sonne für eine Weile raus. Als das Wetter umzuschlagen drohte, machten wir gemeinsam noch einen schnellen Abgleiter. Der leichte, großflächige Schauer kam noch schneller als erwartet und wir haben beim Zusammenlegen doch noch ein paar Tropfen abbekommen. Als wir wieder in unserer Ferienwohnung zurück waren, wurde heiß diskutiert was es zum Essen geben sollte. Denn wir hatten aus Platzgründen in der Küche beschlossen, dass es einfacher ist, wenn wir zusammen eine große Menge kochen würden, da wir bisher immer getrennt gekocht haben und deswegen dann auch hintereinander gegessen wurde. Wir sind gespannt wie das Abendessen gelingt, denn zu viele Köche versalzen bekanntlich die Suppe… wird schon schief gehen. Morgen geht’s weiter… Katharina und Nina ____________________________________________________ 19.06.2011 - Tag 2: Das Warten geht weiter So schön wie der letzte Abend endete sah es zunächst auch am heutigen Morgen aus. Der Wind bläst aber extrem. An Groundhandling ist nicht zu denken, also werden die Lenkdrachen ausgepackt. Trotzend jeglicher Stark-Schauer wird die durchtränkte Lenkmatte versucht oben zu halten. Die eher wasserscheuen Teilnehmer üben sich im Pokern. Mal sehn was der Tag noch bringt. Sollte die Schauerwahrscheinlichkeit noch etwas runter gehen, werden sich die ersten (ohne Schirm) noch auf den Berg trauen, um die Gegend kennen zu lernen und wenigstens ein wenig Höhenluft zu schnuppern... Ferdinand
20:00Uhr - Ergänzung Die ersten zwei Flüge! Nach dem unsere wanderlustigen von der Niedere zurück waren (Ferienwohnung->Mittelstation-Bergstation-Mittelstation->Ferienwohnung), musste endlich mal einer in die Lüfte. Da alle zu schaun wollten, wurde der VW Bus vor etwa 2h vollgestopft und ein paar Höhenmeter für einen eventuellen Abgleiter rauf gefahren. Nach dem der schwächer werdende Seitenwind eingeschätzt und durch Aufziehen getestet wurde trauten sich Jonas und ich auf halber Höhe raus. Jonas sein Flug endete auf Ferienwohnungshöhe und meiner am Landeplatz mit Bergwind. Aktuell hoffen wir auf fliegbares Wetter am morgigen Tage. Heute sind die Wolken so schnell über die Niedere hinweg gezogen,..(kann man sich nicht vorstellen). Bis morgen ;-) Ferdinand ____________________________________________________ 18.06.2011 - Tag 1: Nasse Ankunft Nach und nach trudeln die Teilnehmer aus ganz Deutschland in der erstaunlich großen und luxuriösen Ferienwohnung ein. Das schlechte Wetter trübt die Laune nicht. Flugerlebnisse und spannende Geschichten aus früheren Events werden lustig ausgetauscht. Die ersten testen die Küche und gemeinsam wird auf das hoffentlich bald besser werdende Wetter gewartet... Ferdinand
18:50Uhr - Ergänzung Mittlerweile sind alle da ;-) und die athemberaubenden Wolkenformationen zeigen, dass es wettertechnisch nur besser werden kann! Ferdinand ____________________________________________________ 15.06.2011 - Der Countdown läuft Nur noch 3 Tage bis zum diesjährigen Go South-West! Ab kommendem Samstag, 18. Juni, werden wir über Andelsbuch und Umgebung unsere Kreise ziehen. Am Samstag startet an dieser Stelle auch die Live-Berichterstattung direkt vom Event. Eventleiter Ferdinand wird dann in Wort und Bild alle Daheimgebliebenen über die Geschehnisse vor Ort informiert halten. Man darf also gespannt sein. ____________________________________________________ |