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XC-Camp 06

Am Mittwoch war das Rätselraten wo es hingehen sollte endlich vorbei.

Greifenburg im Kärntnerland versprach gute Flugbedingungen für die folgenden Tage, genau richtig für unser XC-Camp.

Manche Teilnehmer machten sich gleich noch am Mittwoch Nachtmittag auf den Weg nach Österreich, der Rest trudelte am Donnerstag Morgen zum Frühstück im Fliegercamp ein.

Nach der Begrüßung und einem viel versprechenden Wetterbriefing ging es dann schon mit dem Seppel-Taxi zum Startplatz. – Kurve rechts , Kurve links, ja warum kommt da auch einer beim überholen entgegen.....- Anstrengend für die beiden Beifahrer, unterhaltsam für die restlichen Insassen des Taxis. Bei top Bedingungen erreichten wir den Startplatz Emberger Alm. Noch mal  kurz das Wetter mit der Vorhersage abgeglichen und ab ging es in den Hausbart der uns direkt an die Basis schieben sollte. Die ersten 15 km in Richtung Lienz rauschten an uns nur so vorbei. Danach zerstreute sich das Feld ein wenig bis wir uns alle abends am Fliegercamp wieder trafen. Nach bis zu siebenandhalb Stunden Flugzeit und Höhen bis 4600 Meter gab es eine Menge beim Landebier zu erzählen. Geduscht und gestärkt hatten konnten wir anschließend mittels Beamer und Laptop die Flüge noch einzeln besprechen und nachvollziehen warum wer, wo langgeflogen ist , oder auch nicht.

Trotz mäßiger Vorhersagen für den Freitag konnten wir doch noch einen schönen Flug machen obwohl die Thermik im Gegensatz zu den Gewittern lange auf sich warten ließ. Sicher gelandet und ausgeruht zog es uns zum Badesee. Nach unzähligen Beachvolleyballmatches gegen die kärtner Jugend  konnten wir ein Untenschieden heraus spielen. Den restlichen Nachmittag genossen wir am See mit rutschen, schwimmen und Bootfahren. Danach wurden schon die ersten Pläne für den Samstag geschmiedet.

Entspannt ließen wir den Samstag am Startplatz mit viel für manchen zu viel Sonne angehen. Als dann die ersten Piloten aufdrehten, machten wir uns bereit und stürzten uns in den Bart. Geschlossen ging unser Flug in Richtung Lienz, wo sich so mancher versenkte.

Am Ende trafen sich alle wieder am Landeplatz, die einen kamen durch die Luft der Rest per Anhalter.

Mit einem Eiskaffee in der Hand  und dem Bewusstsein seine persönlichen Rekorde verbessert zu haben ging das XC-Camp in Greifenburg erfolgreich zuende.
Bis demnächst

- irgendwo in der Luft -