Frühlingserwachen 2014

Tag 3 – Abreise

Als ich aufwache und einen ersten Blick aus dem Fenster meines Busses werfe ist es zwar trüb aber es regnet nicht – glaube ich zumindest. Da es erst halb 7 ist drehe ich mich voller Hoffnung auf einen fliegbaren Tag nochmal um und schlummere noch bis kurz vor 9 wo mich dann die Realität wieder einholt und es doch nass von oben runter pieselt. Vor dem Briefing checke ich nochmal das Internet welches mir sagt, dass das Wetter den ganzen Tag wie auch den Montag über eher bescheiden sein soll.
Um halb 10 rufe ich zur letzten Besprechung, die auf Grund der vielen die schon wetterbedingt abgereist sind, eher mager ausfällt. Hier verkündige ich, dass wir das Event heute beenden da es wenig Sinn macht bis Montag Abend hier zu sitzen und sich mit Alternativprogramm aufzuhalten. Trotz der geringen Ausbeute an Flügen scheint es den meisten sehr gefallen zu haben und auch ich fand es war ein sehr schönes Event.
Danach helfen alle mit aufzuräumen. Ein kleines Grüppchen schaut auch nochmal an unserem Grillplatz von gestern Abend nach dem Rechten.
Mittags waren wir dann noch gemeinsam beim Essen bevor dann einige aufbrachen in Richtung Heimat.

Am Nachmittag ist dann noch der letzte Rest für ein paar Stündchen ins Hallenbad nach Spittal gehüpft. Schade, dass uns das Wetter mal wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht hat. Troz alle dem fand ich das Event klasse. Ich finde es immer wieder schön zu sehen wieviel neue Leute Event für Event dazu kommen aber auch, dass die “Alten” immer wieder dabei sind.
Mir hats viel Spaß gemacht mit euch allen zu Fliegen, zu Grillen, mit euch unterwegs zu sein.
Ich freue mich aufs nächste Event!Hannes

Tag 2

Teil 2

Jetzt sitzen wir am Lagerfeuer nachdem der Tag noch viel besser wurde als heute früh gedacht: Aus der einfachen Mölltalrunde wurde ein 160er FAI und das ganz entspannt am Fliegercamp: Ferdinand Vogel hat uns einen überragenden Vortrag über Streckenflug(planung) in und um Greifenburg gehalten. Ein paar Hartgesottene sind auf dem Gaugen gelaufen und nach stundenlangem Ausharren im Schnee sind die mit den längsten Flügen des Tages belohnt worden. Die Anderen sind teilweise zum Wiesflecker oder zur Emberger gefahren und konnten auch alle, bis auf den einzigen Drachen der es gewagt hatte, auch runterfliegen. Glücklich sind trotzdem alle. Als Abendprogramm sind wir jetzt einen Bach entlang zu einer überdachten Feuerstelle am Wasserfall gegangen und lassen uns von feuchtem Brennholz einräuchern.
Morgen gehts weiter!

Teil 1

Samstagmorgen 7:30 mit rumpeln und quietschen öffne ich die Schiebetür meines Autos. Die Augen noch fest zu gekniffen, die Daumen noch fester gedrückt strecke ich den Kopf heraus. Der wird nicht nass und so öffne ich vorsichtig das Erste Auge. Schnell wieder zu, einmal schütteln und das gleiche nochmal. Nein, ich habe mich nicht getäuscht, die Sonne scheint tatsächlich vorsichtig durch eine Wolkenlücke und wenn das so weiter geht können wir heute noch schöne Flüge machen.

Eine Gruppe macht sich zu Fuß auf den Weg zum Gaugen und ich mache mich jetzt auch fertig.

Ein schönes Osterwochenende den daheim gebliebenen…

Nach einer wahren Begebenheit, Teile der Geschichte handeln in der Zukunft:

10:30 die Gleitschirme sind zur Mölltalrunde aufgebrochen.

11:30 die Drachen fliegen hinterher.

14:30 die Drachen sind schon wieder zurück

17:30 der erste der Gleitschirme auch

18:00 wir fahren los um die anderen Schirme im Mölltal einzusammeln

19:00 der Grill ist an, das Lagerfeuer auch: war ein geiler Flugtag

Andi und die Tranist-Connection

Tag 1

Wir schreiben Freitag den 18. April.

Erster Tag, die Pest ist ausgebrochen: ausgedörrte Fliegerleiber, geschwächt durch den Winter, treffen in Greifenburg ein.

Ein paar infizierte Drachen und Gleitschirmflieger sind schon seit Donnerstag vor Ort und so hat der Flugvirus ein leichtes Spiel.

Noch vor dem ersten Wetterbriefing wird von den schönen Flügen am Vortag berichtet. Kajo hat mit dem Drachen die 100km Marke geknackt und die anderen sind auch schön geflogen und weit gekommen.

9:00 aus dem DHV-Jugend Zelt tönt ein greller Schrei „Breeeeeefing!“

Die Diagnose ist schnell gestellt: Kaffegeruch, das Krachen trockenen Müslis, die Blicke gen Himmel gerichtet. Aussicht auf Heilung: „Es besteht eine Chance doch wenn sich die Zirren weiter ausbreiten wird es wohl einige dahin raffen“, so Prof. Dr.-med Wurst Vatter

Zur Profilaxe wird noch eine Landeeinweisung verschrieben und ab geht’s auf den Berg.

Oben angekommen haben sich die Zirren weiter ausgebreitet und schon bald ist der Himmel zugezogen.

Es wird fleißig gestartet und obwohl es kaum noch einer für möglich gehalten hat geht es hoch, erst zäh, dann immer besser und mit etwas Geduld auch über 3000 Meter. Das reicht für ein paar kleine Strecken. Ich mache mich „gemeinsam“ mit zwei Gleitschirmen auf den Weg. Die Taktik ist so einfach wie fies, ich hab keinen Bock außen zu landen und so drehe ich einfach etwas länger, lass die beiden vorfliegen um dann im nächsten Bart darüber einzusteigen. So geht es bis zur Stromleitung und zurück.

Sicher gelandet wir der Grill angeheizt, den die RC-Gleitschirme noch zu stundenlangem Thermikkreisen nutzen. Am Lagerfeuer wird bis in die späten Abendstunden von den schönen Flügen berichtet.

Die Heilung verläuft besser als gedacht ob das Flugvirus tatsächlich besiegt werden kann ist fraglich, aber wollen wir das wirklich?

 

Gallerie

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